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Jeder
nennt ihn nur Hasi. Sein tristes Leben fristet er als Angestellter in
einem Sexshop, bis ihm die Chance seines Lebens quasi vor die Füße
fällt. Ein großer Drogendeal – eine todsichere Sache
– wartet nur darauf, von Hasi in die Hand genommen zu werden. Um
das nötige Startkapital zu besorgen, hat Hasi einen wasserdichten
Plan ausgeheckt, doch erstens
kommt es anders und zweitens als man denkt ...
Nach dem gefeierten Pornostern und der vielumjubelten Biografie des Pornoproduzenten
Harry S. Morgan liefert Christoph Straßer mit «Sexshop»
ein herrlich komisches, aber auch genau beobachtetes Portrait eines Verlierers
ab, den zwischen Antriebslosigkeit und maßloser Selbstüberschätzung
ganz banale Sehnsüchte in den Abgrund treiben.
Taschenbuch (TB) 12
x 18 cm, 288 Seiten
ISBN: 978-3-86608-138-3
VK: 9,95 Euro |
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Harry
S. Morgan ist Europas erfolgreichster Pornoproduzent und seit über
dreißig
Jahren im Geschäft und hat alles miterlebt. Die Anfänge des
Business bis hin zur
Verleihung der goldenen Venus, sowohl die großen Pornodrehs mit
großem Set
und Budget, als auch die Amateurdrehs.
Christoph Straßer hat den Mann mit der Mütze über ein
Jahr lang begleitet und
mit ihm dieses umfangreiche Buch über sein Leben, aber auch die Hintergründe
der Erotikbranche verfasst.
Dabei hebt sich Straßers Schreibstil wohltuend von den üblichen
Biografien ab.
Mit scharfem Blick für die Absurditäten des Alltags bleibt er
stets objektiv und
kommentiert mit spitzer Feder auf höchst unterhaltsame Weise das
Leben am
Pornoset.
Christoph Straßer
Harry S Morgan
30 Jahre im Geschäft – Der Pornotalk
–––––––––––––––––––––––––––––
Hardcover
15 x 21 cm, 288 Seiten
1. Auflage ab März 2010
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ISBN: 978-3-86608-125-3
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VK: 19,95 Euro |
Das
Cover (bitte auf das Bild klicken für
den Download in hoher Auflösung)
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Wenn
der eigene Freundeskreis auf einen Kaktus zusammenschrumpft und man entdeckt,
dass es einem egal ist, mit wem man vögelt, hat man gute Voraussetzungen,
um in der Pornoindustrie Karriere zu machen. Was hat man schon zu verlieren?
Nichts, oder?
Doch irgendwann stellt man fest: Dieses Nichts war viel mehr, als am Ende
der Geschichte noch übrig ist. Dies ist die Geschichte von Rod Reptile,
dem Pornostern.
Christoph Straßers Roman führt uns hinter die Kulissen der
schillernden und orgiastischen Welt der Pornoindustrie, in dreckige Hinterhöfe,
auf klamme Bettlaken und zu der Erkenntnis, dass nicht alles willig ist,
was feucht ist.
Christoph Straßer
Pornostern
Skuriles Loserportrait im Pornomilieu
––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Taschenbuch, 12 x 18 cm, 270 Seiten
1. Auflage ab März 2009
ISBN-13: 978-3-86608-104-8
VK: 9,95 Euro
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| Interview:
Manche Autoren trifft
man nur schwer und zu ungewöhnlichen Zeiten. So ist es bereits nach
Mitternacht, als ich Christoph Straßer in einer Kneipe
in Düsseldorf treffe. Die Getränke sind der Uhrzeit angepasst,
ebenso wie die Stimmung. Herr Straßer ist ein Mensch, der einem
sofort sympathisch
ist, ob man will oder nicht.
Christoph, in Kürze erscheint hier bei Ubooks dein Roman
«Pornostern». Worum geht es?
Oh, gleich zu Beginn eine meiner Lieblingsfragen, gleich nach: ‹Was
fühlst du gerade?› In Pornostern geht es um einen jungen Mann,
der zufällig als Darsteller vor der Kamera landet. Allerdings entwickelt
er sich nicht zu einem Star, worauf der Titel subtil anspielt, sondern
wird lediglich Teil der unüberschaubar großen Menge an Pornodarstellern
in diesem Land.
Was hat dich gereizt, darüber zu schreiben?
Das hat sich ganz einfach angeboten. Während meiner wilden Zeit als
Student habe ich unter anderem in Videotheken gearbeitet, in denen sich
dann und wann auch mal Pornodarsteller für Autogrammstunden eingefunden
haben. Und was die einem abends bei einem Bier oder zwei so erzählen,
ist teilweise schon unglaublich. Dazu kam, dass ich privat Leute kennengelernt
habe, die schon mal vor der Kamera aktiv waren. Irgendwann hatte ich eben
soviel Material, dass ich das einfach verarbeiten musste.
Der Roman ist also nicht autobiografisch?
Biografisch ja, auto nein. Die pornobezogenen Dinge, die in dem Buch geschildert
werden, sind tatsächlich so oder so ähnlich passiert. Allerdings
nicht nur einer einzelnen Person. Schon gar nicht mir. Abgesehen von dieser
einen Sache, die ist in der Tat mir selbst passiert. Auf welcher Seite
war das noch gleich ...? Ach, ist ja auch nicht so wichtig. «Pornostern»
ist einfach ein witziges Loserportrait, das zufällig im Pornomilieu
beheimatet ist, wenn man so will.
Und keine Entlarvung der Pornoindustrie?
Nein, absolut nicht. Entlarven hängt ja auch mit einer Form von Wertung
zusammen. Das mache ich weder privat noch im Buch. Dinge passieren, und
jeder soll tun, was ihn glücklich macht. Zudem ist Porno nicht das
Thema des Buches, sondern nur die Kulisse. Mal abgesehen davon, dass ich
nicht viel entlarven könnte, da ich ja kein Insider mit langjähriger
Erfahrung bin.
Wie viel Erfahrung in der Branche hast du denn?
Das Interview ist beendet!
Können wir vielleicht noch kurz etwas über dich persönlich
erfahren? Wo kommst du her, wo gehst du hin?
Knifflige Frage ... Literarisch betrachtet haben mich Leute wie Erich
Kästner und Edgar Allan Poe extrem inspiriert, will sagen: heiß
gemacht, selber auch zu schreiben. Auch Thommie Bayer und Irvine Welsh
sind später nicht spurlos an mir vorbeigezogen. Und was die Zukunft
bringt? Wer weiß. Ich mache einfach, was ich immer mache: Mich mit
Teilschuld in die abstrusesten Situationen bringen und später darüber
schreiben. Ihr werdet’s ja erleben.
Gut. Eine letzte Frage noch: Warum sollte man Pornostern lesen?
Weil es ein unglaublich witziges Buch ist, das aber gleichzeitig von der
Tragik des Scheiterns an den eigenen Ansprüchen handelt. Wer also
keine Angst vor explizit dargestelltem Geschlechtsverkehr in Kombination
mit schrägem Humor hat, sollte einen Blick hineinwerfen. Mir persönlich
hat das Buch so gut gefallen, dass ich es gleich mehrmals gelesen habe,
obwohl ich ja schon wusste, wie’s ausgeht. Verrückt.
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