Nachbar günstig abzugeben von Jana Krivanek

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Infotext:

Verschlafen, verkatert und verzweifelt – sogar für Maries Verhältnisse ein nicht ganz gewöhnlicher Mittwochmorgen. Sie hatte letzte Nacht offensichtlich Sex mit ihrem Nachbarn – versehentlich, versteht sich!
Wie erklärt sie das bloß ihrem Freund? Und wie geht sie jetzt am besten dem verdammten Nachbarn aus dem Weg? Auf ihre eigene Marie-Art eben. Und schon überschlagen sich die Ereignisse ...
Jana Krivanek hat einen herrlich unterhaltsamen Roman geschrieben über den Richtigen, den Falschen und die beste Zeit des Lebens.

 

Das Cover (bitte auf das Bild klicken für den Download in hoher Auflösung)

Jana Krivanek
Nachbar günstig abzugeben
Sex mit dem Nachbar? Warum nicht?
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Taschenbuch, 12 x 18 cm, 208 Seiten
1. Auflage ab Mai 2009
ISBN-13: 978-3-86608-106-2
VK: 9,95 Euro
Pressebilder Jana Krivanek:
          

Interview:

Einen Termin bei Jana Krivanek zu bekommen ist ungefähr so schwer, wie den Papst auf einem Snowboard zu sehen. Durch gute Beziehungen und
etwas Glück ist es mir letztendlich gelungen, sie zu einem Interview zu bewegen. Ihre offene, herzliche Art lässt einen schnell die Zeit vergessen.

Hallo Jana, schön dich mal zu treffen.
Hallihallo, die Freude liegt ganz auf meiner Seite. Na dann, schießt mal los. Löchert mich mit euren Fragen!

Bei Ubooks erscheint ja demnächst dein erstes Buch und das zudem in einer komplett neuen Reihe. Wie fühlst Du Dich dabei?
Absoluter Wahnsinn! Ich denke, das trifft es noch am ehesten! Vor ein paar Jahren machte ich einen Tandem-Fallschirmsprung. Eigentlich hatte ich davor die Hosen gestrichen voll, aber als ich im freien Fall auf die Erde zuraste, war es ein Gefühl, das sich nicht in Worte fassen lässt: der absolute Wahnsinn eben! Nur so zum Vergleich.

Macht Dir das Schreiben eher Spaß oder ist es kathartischer Natur?
Spaß gehört irgendwie dazu, wenn man einen witzigen Frauenroman schreibt, oder? Natürlich gibt es gute und weniger gute Schreibphasen – mir war aber immer wichtig, dass der Spaß dabei nicht auf der Strecke bleibt. Die wahre Herausforderung besteht darin, sein Werk zu Ende zu bringen – das sagte schon Stephen King. Aber mit der großartigen Unterstützung von Ubooks war es im Endeffekt gar nicht so schwer. Vielen Dank an die beiden ‹Jungs› an dieser Stelle – ihr habt echt tolle Arbeit geleistet!

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Eigentlich konnte ich das immer schon ganz gut und vertiefen durfte ich mein kleines Talent bereits sehr früh im Gymnasium: beim Verfassen von Strafaufsätzen. Eines meiner Werke wurde sogar in den Lehrplan aufgenommen – so könnte man zumindest meinen. «Warum bin ich als kleiner Giftzwerg eine Gefahr für meine Mitschüler?» wurde mir in der 7. Klasse als Thema von meinem Religionslehrer aufgebrummt. Ich machte aus dem Strafaufsatz ein mehrseitiges Frau-Mann-Gegensatzspiel, das aufgrund der humorvollen und tief schürfenden, psychologischen Sicht einer 13-jährigen über Jahre zum ‹Bestseller› wurde. Gleichzeitig führte ich als Teenie jahrelang Tagebuch und brachte es auf etwas über 600 Seiten. Die sind aber natürlich unter Verschluss!

Von was handelt dein Buch «Nachbar günstig abzugeben»?
Von Marie, die sich entweder in Luft auflösen oder alternativ ihren neuen Nachbarn loswerden möchte – aber auf jeden Fall will sie ihn nie, nie wieder sehen. Denn dummerweise hat sie mit ihm geschlafen, was unter Nachbarn natürlich durchaus mal passieren kann – wären da nicht ihr Freund und ihr verdammtes Gewissen. Sieht also alles nach einer mittelgroßen Katastrophe aus …

Woher stammt die Idee?
Die ist nahezu aus dem Leben gegriffen. Aus welchem wird aber nicht verraten. Die Idee, diesen Roman zu schreiben, packte mich eines Morgens bei einer Tasse Kaffee. Einfach so.

Stimmt es, dass du deiner Protagonistin nicht ganz unähnlich bist?
Wer verbreitet denn solche Gerüchte? Aber im Ernst: Irgendwie schon, dann aber auch wieder nicht. Wir sind beide chaotisch, aber auf unterschiedliche Weise. Ich verlege jeden Tag meinen Schlüssel, meine Brille, mein Handy und würde sicher auch meine Hände verschlampen, wären sie nicht angewachsen. Marie ist viel besser organisiert, tappt aber auf ihre chaotisch liebenswerte Art regelmäßig ins Fettnäpfchen. Sie ist selbstbewusst, aber auch selbstkritisch, begleitet von einem gesunden Maß an Selbstironie. Hier sind wir uns ähnlich, auch wenn diese Charaktereigenschaften bei Marie noch ausgeprägter sind. Und – Marie flucht bedeutend mehr als ich.


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