Dirk Bernemann
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Die Bücher (für druckfähige Auflösung bitte auf das Cover klicken)

 

 

Ich hab die unschuld kotzen sehen - Teil 3
(erscheint am 14.Februar 2011)

Bewegende Geschichten, zwischen poetischem Glanzbildsammelalbum und Kriegsberichterstattung, literarischen Bombeneinschlägen gleich, mit einer Sprache wie Musik zwischen Klavierballaden und Grindcore direkt aus dem Proberaum im Keller der Nervenheilanstalt.
Selbst im dritten und letzten Teil der Trilogie hat Dirk Bernemann nichts von seiner Sprachgewalt verloren, im Gegenteil.
Jede Geschichte ist ein kräftiger Tritt in die Weichteile unserer Gesellschaft.

Taschenbuch, 12 x 18 cm, 208 Seiten
ISBN: 978-3-86608-134-5
9,95 Euro

 

 

 

Vogelstimmen (Erschienen September 2010)

Dirk Bernemanns neuestes Werk über Menschen mit Vergangenheit, die erkennen, dass sie auch Menschen mit Zukunft
sein könnten ...
«Und ich dachte: ein Frühlingstag. Ja, ja, ja, ein Frühlingstag. Der Mai hat seine Mitte erreicht. Doch was bringt die Mitte eines Mais, wenn es so was wie Vergänglichkeit gibt, wenn man von der Mitte eines Mais schon das Ende eines Novembers erkennen kann?»


Hardcover (HC) 12 x 18 cm, 288 Seiten
ISBN: 978-3-86608-135-2
14, 95 Euro

Ich bin schizophren und mir geht es allen gut (Erschienen 14.Februar 2009)

«Neulich auf dem Friedhof: Ein Grabstein, auf dem stand: ‹Ich habe doch gesagt, es geht mir schlecht ...›
Neulich im Spiegel: Ich ist jemand anderes. Irgendjemand. Weit weg.
Neulich in diesem Bett: Ich wache auf und ich liebe dich!»

Dirk kommt diesmal nicht allein, er hat sich mitgebracht. Er hält sich eine Halogenlampe in den Mund und man erkennt, wie es in ihm aussieht.
Töne, Texte, Bilder, Reiseberichte, Poesie und der Wahnsinn des allmächtigen Alltags. Bernemann bringt uns zum Lachen mit Dingen, die wir hassen, und er bringt uns zum Weinen mit einfühlsamen Alltagsbetrachtungen.
Dirk Bernemanns bis dato persönlichstes und vielseitigstes Buch mit einem Vorwort von Mille Petrozza (Kreator)


Taschenbuch 12 x 18 cm,
224 Seiten mit 16 Fotos
ISBN 978-3-86608-107-9

 

Satt Sauber Sicher (Erschienen 14.02.2008)

«Mein Leben tut weh!
Wünsche verschwinden auf nimmerwiedersehen.
Meine Träume stehen mit kaputten Rücken an Wänden.
Und die Liebe ist ein Massengrab.»

Roland ist Huberts und Karlas Sohn und genau hier liegt sein Problem. Nur zu gerne würde er seine Abstammung leugnen, sie abwaschen, aber durch jede Pore atmet seine Herkunft.
Und was nutzt der schönste Schein, wenn im Inneren alles fault ...
Dirk Bernemanns bis dato umfangreichstes Werk ist eine schmerzhafte Abrechnung mit der deutschen Durchschnittsfamilie, mit ihrer Unfähigkeit zur Kommunikation und den Folgen, die für alle Beteiligten daraus erwachsen.
Sein erster Roman ist sprachlich ähnlich verdichtet und konzentriert wie seine ersten beiden Werke, doch dieses Mal seziert er seine Protagonisten bei lebendigem Leib, sieht in sie hinein und durch sie hindurch.


Erscheinungsdatum 14.02.2008
Hardcover, Leineneinband, Schutzumschlag, 12 x 18 cm, 255 Seiten
ISBN-13: 978-3-86608-060-7

 

 

Ich hab die Unschuld kotzen sehen
Taschenbuch
12 x 18 cm, 120 Seiten
erschienen 2005, 7. Auflage erhältlich
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ISBN-10: 3-937536-59-0
ISBN-13: 978-3-937536-59-0

Ich hab die Unschuld kotzen sehen 2
Und wir scheitern immer schöner

Taschenbuch
12 x 18 cm, 128 Seiten
erschienen 2007, 3. Auflage ab Feb. 2008
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ISBN-10: 3-86608-054-9
ISBN-13: 978-3-86608-054-6

 

Bildmaterial zum neusten Buch "Ich bin schizophren und mir geht es allen gut"

 

 

Der Autor: Dirk Bernemann

   

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Herr Bernemann wurde vor wenigen Jahren zwischem dem Ruhrgebiet und den Niederlanden geboren.
Er wollte schon immer Bücher schreiben, den malen war gar nicht seins. Also schrieb er, seit er es konnte, beginnend mit ungefähr 7 Jahren. Oh, ja, er hasste malen.
Der Herr Bernemann ist beliebt in seiner Nachbarschaft, weil er nie mit seinen Nachbarn spricht.
Worüber auch? Kunst vielleicht oder Wetter?
Er war schon als Kind fasziniert von Musik und schönen, aber auch nicht so attraktiven Worten.
Herr Bernemann ist in seinem Leben schon einige Male umgezogen, hat aber nie im Ausland gewohnt, obwohl er Deutschland als Institution kacke findet.
Er mag Himbeeren und Ananas lieber als Kartoffeln und Rotkohl.
Herr Bernemann schreibt Bücher voller Geschichten und Gedichte. Nicht alle Gedanken, die er hat, findet er selber gut, einige hasst er sogar.
Die deutsche Sprache ist für den Herr Bernemann ein Fahrzeug mit dem er in alle Regionen
menschlichen Empfindens einfahren kann. Seine Texte sind wie alte Bekannte mit neuen Gesichtern, wie alte Drogen mit neuen Wirkstoffen, wie bekannte Plätze mit neuen Häusern.
Er findet es im Moment nicht doof bekannt zu sein (Stand Sept. 2007), findet es aber doof mit Idioten bekannt zu sein, um mit denen Bratwurst oder so zu speisen.
Der Herr Bernemann hat keine ansteckenden Krankheiten.
Er ist außerdem untalentiert an folgenden Instrumenten: Alphorn, Oboe und Akkordeon, dafür spielt er ein wenig Gitarre und kann mit seinem Computer Musik machen, was er auch macht und zusammen mit Benedikt Ator die Band HORQUE gegründet hat.
Nein, der Herr Bernemann ist weder essgestört noch depressiv noch hat er irgendwelche abgefahrenen Neurosen. Er hat normalen Appetit und lacht über Witze wie: Wo wohnen Katzen am liebsten? Im Miezhaus.
Er hat noch nie versucht, sich oder andere umzubringen.
Herr Bernemann inszeniert nicht sich, sondern seine Ironie. Dekadenz ist für Arschlöcher, call him Arschloch.
Er liebt Kultur, seinen Wortschatz und manchmal sogar sich selbst.
Er ist nicht elegant, sieht aber immerhin noch gut aus, wenn er auf die Fresse fällt.

Dirk Bernemann im Internet: www.dirkbernemann.de

 

Interview (November 2007)

Der Herr Bernemann und ich saßen in diesem neuen Café in seiner Heimatstadt.Die Atmosphäre war gelassen, der Herr Bernemann bestellte Kaffee, ich mir grünen Tee und mein Gegenüber wirkte entspannt und eigentlich guter Laune. Strahlende blaue Augen und ein jungenhafter Charme begleiteten fast jeden Satz. Der Herr Bernemann ist wirklich freundlicher als sein Ruf und vor allem: heiterer als seine Bücher.

Herr Bernemann, bitte eine spontane Antwort: Drei Adjektive für das neue
Buch!

Falsch. Richtig. Literaturnobelpreisverdächtig.

Interessant wie überzeugend Du dabei klingst. Hast Du schon Preise mit der Kunst gewonnen?
Nichts Großes, aber ich habe einige Herzen gewonnen, das ist viel mehr wert.

Am 14.02. kommt also Dein neues Buch auf den Markt der Kaufwilligen, «Satt Sauber Sicher» heißt es, kannst Du kurz schildern, worum es geht?
Nein, kurz bestimmt nicht, warte, ich versuche es: Es ist ein Gewebe aus Familientragödie, Liebe, Schicksal, Tod und Krankheit ... und mein Name ist Rosamunde Pilcher. Nein, es klappt nicht. Es ist mein neues Buch, reicht das nicht?

Für die Fans vielleicht ...
Na gut, also es geht wieder um einen bunt gemischten Haufen Menschen, die alle wieder sehnsuchtsvoll nach ihrem Egoglück streben und einige sterben daran, andere schaffen es über die Ziellinie ins Glück und stranden dort in Liebe. Es geht um die Zerrüttungen von Familien und Individuen voller Sehnsucht nach Unerfüllbarkeit.
Mein erster richtiger Roman.

Verfolgst Du weiterhin das Konzept der ersten beiden Bücher, also dass die Geschichten, die Einzelschicksale der Protagonisten untereinander verlinkt sind?
Jetzt sogar noch intensiver. Alles ist eins, grinst der Buddhist in mir. Die Menschen kommen alle mehrfach vor, werden genauer durchleutet, werden analysiert. Ich habe echte Menschen mit Worten gemalt, mit echten Geschichten.

Wo liegen denn die Unterschiede zwischen den ersten beiden Büchern und «Satt Sauber Sicher»?
Die beschriebenen Charaktere wirken manchmal komplett nackt, weil ich ihre Emotionsstrukturen dem Leser komplett offen lege. Also warum die Personen auf ihre Weise handeln, wird maximal deutlich und das macht die Tiefe dieses neuen Buches aus, während in den ersten beiden Büchern der Thrill eher durch das Weglassen essentieller Informationen entstand. Außerdem sind die Protagonisten keine überzeichneten Freaks, wie es teilweise in den ersten beiden Büchern der Fall war, sondern Menschen, denen man an der Oberfläche des Lebens begegnet und die erst mal unscheinbar wirken. Aber in der Tiefe dieser Leute tragen sich Dinge zu, die beschrieben werden mussten.

Du hast mittlerweile auch eine Reihe Nachahmer. Worte zur Konkurrenz?
Darüber mache ich mir keine Gedanken. Ich find es gut, wenn Menschen sich mit meinen Inhalten beschäftigen und sich davon zu eigener Kunst inspirieren lassen. Aber es gibt leider auch viele, die einfach nur meinen, ein paar böse Wörter und verstörte Geschichten erzählen, mache aus ihnen einen begnadeten Autor. Ich sehe mich ohnehin als nicht schubladisierbar, nicht als Künstler noch als Mensch.

Und welche konkreten Pläne hast Du für die Zukunft?
Kaffee trinken, abhängen, den Tag genießen. Außerdem werde ich weiter Bücher schreiben, Platten machen und einfach nicht aufhören, glücklich sein zu wollen.

Herr Bernemann, ich danke Ihnen für das Gespräch. Letzte Worte?
... werden überbewertet, denn schon mit dem nächsten Wort ist das letzte Wort das vorletzte. Vielleicht noch dies: Lest meine Bücher, liebe Menschen, und achtet auf Euch und auf die Liebe.

 

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