Stefan Kalbers
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Die Bücher

Ein wenig sterben - Ist es jemals gut gegangen?

Der Inhalt:
«Moral war ein Begriff aus einem vergangenen Jahrtausend. Was man haben wollte, musste man sich holen. Und wer bitte sollte entscheiden, was <genug> bedeutet? Verlass dich auf andere und du bist verlassen. Ich habe gehandelt. Meine innere Stimme schäumte einen wahnsinnigen Monolog vor sich hin, aber das Flüstern im Hinterkopf wurde lauter: Es geht alles. Man darf sich dabei nur nicht erwischen lassen.»
Georg ist erfolgreicher Versicherungsmakler. Er verkauft den Menschen Sicherheit. Doch der Selbstmordversuch seines Freundes Flammer wirft ihn selbst aus der Bahn. Die Suche nach dem Grund für den Selbstmordversuch wird für Georg eine Reise zurück in die gemeinsame Jugend. Als er erfährt, dass Flammers Freundin verschwunden ist, wird die Suche nach Antworten ganz schnell zur Suche nach Leben.

Stefan Kalbers
Ein wenig Sterben
Ist es jemals gut gegangen?
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Taschenbuch, 12 x 18 cm, 176 Seiten
1. Auflage ab August 2009
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ISBN: 978-3-86608-118-5
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VK: 9,95 Euro


Atmen - Jemand muss atmen!

Der Inhalt

Stefan Kalbers präsentiert ein außergewöhnlich fesselndes Debüt. Er schickt seinen Protagonisten scheinbar ziellos durch die kalte, herzlose Welt, die um ihn herum in sich zusammenfällt. Er rutscht ab, gerät auf die schiefe Bahn und scheint unrettbar verloren, er ist immer im falschen Moment am falschen Ort, an sich ein netter Kerl, aber ein Verlierer – und am Ende steht lediglich die Erkenntnis: Jemand muss atmen.
«Atmen. Jemand muss atmen. Und ich weiß nicht, wie viel Zeit mir noch bleibt. Jeden Tag mache ich weiter und beginne wieder von vorn. Aller Hoffnungslosigkeit zum Trotz. Ich weiß nicht, wovon andere Menschen träumen. Doch in meinen Träumen bewege ich mich stets durch ein dunkles, kaltes All. Geräuschlos, unfähig auch nur einen Laut von mir zu geben, gleiche ich einem leeren Gefäß ohne Emotion, ohne einen klaren Gedanken in mir zu tragen. Es gibt nur das Bewusstsein dafür, anwesend zu sein, und meine Augen, an denen alles, was geblieben ist, vorüberzieht. Namenlose Planeten verglühen, schicken ihr Licht wie eine Botschaft durch den Raum. Empfänger unbekannt. Diesen Träumen liegt eine tiefe Sehnsucht nach Frieden und Ruhe zugrunde. Schicht um Schicht gilt es meine Einsamkeit aufzugraben, bis die Schaufel am Grund der Wahrheit zerbricht. Das Bild einer sich drehenden Erde, bläulich schimmernd in endloser Weite, bedeutet grenzenlose Freiheit für mich.»

Stefan Kalbers
Atmen
Jemand muss atmen!
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Taschenbuch
12 x 18 cm, 144 Seiten
1. Auflage ab September 2008
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ISBN-10: 3-86608-083-2
ISBN-13: 978-3-86608-083-6
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VK: 9,95 Euro

 

Der Autor: Stefan Kalbers

      
  

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Geboren wurde Stefan Kalbers 1972. Nach dem Abitur leistete er seinen Zivildienst ab und machte eine Ausbildung zum Buchhändler. Mittlerweile lebt, arbeitet und schreibt er in Stuttgart.

Er fühlt sich prinzipiell übernächtigt und kann sich ein Leben ohne Arbeit durchaus vorstellen. Mit «Atmen» erscheint sein literarisches Debüt bei Ubooks in der Anti-Pop-Reihe.
Kein Studium, kein Stipendium, (noch) keine Preise.

Webseite: www.stefankalbers.de

 

Interview (Mai 2008)

Stefan, Dein Debüt heißt «Atmen». Worum geht‘s?
Ein Mann findet sich in einer ziemlich desolaten Verfassung in seiner eigenen Wohnung liegend vor. Was die letzten Tage passiert ist, daran kann er sich nur bruchstückhaft erinnern. Im Laufe der Erzählung wird dann klar, dass er in illegale Geschäfte verwickelt war. Unvermutet taucht eine Leiche auf, die irgendwie entsorgt werden muss. Da die Hauptfigur selbst ein Drogenproblem am Hals hat, löst sich nur langsam auf, wo die Grenze zwischen Realität und Halluzination verläuft ... möglicherweise kann ihm die Striptänzerin helfen, die in sein Leben stolpert.
Die Geschichte wird formal sehr gebrochen erzählt, bleibt daher hoffentlich spannend. Es gibt auch ein Verbrechen. Trotzdem käme niemand auf die Idee, darin einen Krimi zu sehen.

Wo wird bei all dem jetzt geatmet?
Na ja, wenn Du versuchst mit Deinem Alltag klar zu kommen, dann empfiehlt sich für den Anfang, dass man gleichmäßig atmet, oder? Ich mag das existenzielle an diesem Titel. Er gibt einen gewissen Rhythmus vor oder eine Art Grundrauschen, über das sich der Lärm der Geschehnisse legt.

Die Fliege auf dem Buchumschlag hingegen scheint nicht mehr zu atmen. Wurde sie extra für das Foto getötet?
Äh, das entzieht sich meiner Kenntnis. Aber: Ja, ich esse Fleisch.

Aus welcher literarischen Ecke stammst Du?
Als Kind haben mich sicherlich Märchen geprägt, in der Jugend dann Samuel Beckett und Hermann Hesse. Das lässt aber keine Rückschlüsse auf meine momentane Schreibe zu. Ich lese, schaue und höre quer Beet ohne Schubladendenken und hoffe, mir über die Jahre einen ganz eigenen Stil erschreiben zu können.
Seit ich bei Ubooks bin, ist diese Hoffnung noch gewachsen. Die arbeiten nämlich gut organisiert und zuverlässig.
Zuletzt begeistert haben mich die Erzählungen von Oskar A.H. Schmitz «Haschisch ». Wobei ich mich gefragt habe, ob die Welt vor gut hundert Jahren noch so unschuldig war. Wenn ja, welch ein Vergnügen muss es gewesen sein, diese Geschichten einem Leser anzubieten.

Schon wieder Drogen. Man könnte glauben, Du weist eine gewisse Affintät auf…
Erzählerisch liegt der Reiz ganz einfach darin, dass man die Grenzen der Alltagsrealität mit einer guten Begründung hinter sich lassen kann. Es verschafft einem Freiheiten. Das ist technisch nun wirklich keine Neuheit mehr. Abgesehen davon liegt es mir fern, Werbung für irgendwas machen zu wollen.

Warum sollte ein Leser ausgerechnet zu «Atmen» greifen und nicht zu einer der anderen hunderttausend Neuerscheinungen?
Weil Ihr sonst nicht in den Himmel kommt. Aber Ernsthaft: Der Text geht kurz und knackig runter und will Dein Freund sein. Er ist ehrlich, direkt und schmutzig. Er vermittelt Dir hoffentlich eine gewisse Intensität. Und er ist nicht so glattgebügelt wie vieles andere … Ich glaube an die Vielfalt als Vorteil für alle.
Wer will schon immer das Gleiche essen oder ausschließlich und einzig Herbert Gröhlemeyer hören? Wer mal was anderes will, liest «Atmen.»

Stimmt es eigentlich, dass Du bei Lesungen ein blau gefärbtes Kapuzineräffchen dabei hast, dass Dir die Seiten umblättert und Deine Bierflaschen öffnet?
Wer behauptet so was? Ich würde sagen, kommt selbst und lasst euch überraschen.

 

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